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“Ausblick” – mein Gedanke zur aktuellen Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

LOST PLACES. Orte der Photographie

Die Ausstellung Lost Places zeigt rund 20 unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Photographie und Videokunst zu diesem Thema mit zahlreichen Leihgaben aus Museen
und privaten Sammlungen.
Noch bis 23. September 2012 | Galerie der Gegenwart

84 | Turner

Beim Blick durch den Sucher offenbarte sich eine Szene, die mich an ein Gemälde von William Turner erinnerte. Ich nutze die Gelegenheit und möchte mit dieser Aufnahme an die aktuelle Ausstellung im Bucerius Kunst Forum erinnern.

“William Turner galt schon seinen Zeitgenossen als Maler der Elemente. Er kombinierte in seinen Landschaftsbildern Erde, Wasser, Luft und Feuer auf neue Weise und erforschte intensiv ihre Beziehung zueinander. Turners Vision der Elemente als Einheit von Kräften, die durch Energie miteinander fusionieren, war eng verknüpft mit den zeitgenössischen Forschungen in den Naturwissenschaften. Neue Erkenntnisse ersetzten die antike Lehre von den vier Elementen und machten diese für eine neue Art der künstlerischen Weltaneignung frei. Vor diesem Hintergrund bot sich die Landschaftsmalerei in Turners Zeit für eine Umwälzung der bildnerischen Mittel an.

Die Ausstellung “William Turner. Maler der Elemente” ist diesem künstlerischen Aufbruch gewidmet. Sie zeigt 95 Aquarelle und Gemälde aus der Tate in London und weiteren britischen sowie deutschen und amerikanischen Sammlungen. Turners dynamische Landschaftsauffassung und sein unkonventioneller Einsatz der Farbe lassen sich vor dem Hintergrund der vier Elemente ebenso deuten wie sein Vorstoß in die Abstraktion. Die fünf Themenbereiche Erde, Wasser, Luft, Feuer und Fusion veranschaulichen die Entwicklung von Turners Landschaftsmalerei über mehrere Jahrzehnte. Sie zeigen, wie seine Maltechnik nicht nur den wissenschaftlichen Einsichten seiner Zeit gerecht wird, sondern auch den Betrachter in das Wirken der elementaren Naturkräfte hineinzuziehen scheint.”

Textquelle: Bucerius Kunst Forum

50 | Triennale der Photographie

Die 5. Triennale der Photographie Hamburg 2011 verwandelt unter dem Motto “Wechselspiel. Foto-Film-Foto” Kinos und Ausstellungshäuser der Hansestadt Hamburg in internationale Begegnungsstätten von Film und Fotografie.

Mit Ausstellungen, Projektionen und Filmreihen zum Fotofilm, zu Fotografen im Portrait, zu Fotografie und Fotografen im Spielfilm und zu Filmen, die von Fotografen gedreht wurden, reagiert das internationale Fotoevent auf die Veränderungen im Bereich des stillen Bildes hin zum bewegten Bild. Mehr und mehr Fotografen präsentieren sich in mulitmedialen Formaten, sei es mit blogs auf youtube oder mit Videos auf ihren Webseiten. Diese neue Form der Präsentation nimmt das Fotofestival als Leitgedanken auf und bietet neben Fotoprojektionen von jungen Fotografen im Ausstellungsambiente auch Workshops für Jugendliche, sowie Gespräche und Interviews mit Fotografen an, die zugleich als Regisseure, Kameraleute und Drehbuchautoren arbeiten.

“Bewegung im Bild – Bild in Bewegung.” Mein spontaner Gedanke zum Bewegtbild.

Die 5. Triennale der Photographie wird die gewohnten Ausstellungspfade in den Museen verlassen und in die Kinos umziehen. Das Zentrum mit dem Meetingpoint und einem Veranstaltungsraum werden zwar erneut die Deichtorhallen sein, jedoch wird sich der inhaltliche Schwerpunkt vom 1. – 6. April 2011 vom Ausstellungsraum auf die Filmleinwand verlagern.

Das internationale Fotofestival widmet sich alle drei Jahre aktuellen Themen und Fragestellungen im Fotografiediskurs. Seit ihrem Auftakt im Jahr 1999 geht es der Triennale der Photographie Hamburg darum, kreative Menschen und das Engagement für die Fotografie in Form von Ausstellungen, Vorträgen, Filmen, Projektionen und Begegnungen regelmäßig an einem Ort zu konzentrieren.

Textquelle: Triennale der Photographie Hamburg