Nein, ich sinniere jetzt nicht über meine Begeisterung für Fotografie in der Jugend, erzähle von der ersten Kamera die ich hatte, um damit
unscharfe oder verwackelte Aufnahmen zu machen, welche dann der Grundstein und zugleich Auslöser eines Traumes wurden.
Auch hatte ich nicht, wie in vielen Vitas beschrieben, bereits als Dreijähriger, welcher von Verwandten fotografiert wurde, den innigen Wunsch genau damit mein späteres Leben auszufüllen. Mitte der achtziger Jahre war es an den Gymnasien der Republik eine Art Mode, Gärtner zu werden, und vielleicht würde ich heute, wenn mich nicht eine bestimmte Bandscheibe ausgebremst hätte, immer noch im Grünen stehen.

Die Perspektive änderte sich, ich nahm einen kurzen Umweg über die Kunsthochschule, an der ich freie Malerei belegte, und landete dann doch irgendwie bei der Fotografie, welche mich seit inzwischen über 20 Jahren begleitet.